Starbucks in Zürich

Die amerikanische Kaffeehaus-Kette Star­bucks eröffnet in der Stadt Zürich eine Fi­liale nach der anderen. Mittlerweile sind es 13 Geschäfte. Bis Ende Jahr werden zwei weitere Filialen eröffnet: An der Limmat­strasse 5 beim Hauptbahnhof und in den Räumen des ehemaligen Restaurants Gott­hard am Tessinerplatz.
Danach wird Zü­rich verglichen mit 20 anderen europäi­schen Grossstädten eine extrem hohe Dichte an Starbucks-Filialen aufweisen. An der Einwohnerzahl Zürichs gemessen heisst dies: Auf eine Filiale kommen 24 920 Menschen. Damit rangiert die Stadt knapp hinter Athen mit 20 135 Einwohnern pro Filiale auf dem zweiten Platz. In der grie­chischen Hauptstadt ist Starbucks mit 37 Kaffeehäusern vertreten.
Auf dem dritten Platz landet London. Mit 163 ist die Anzahl der Lokale in der bri­tischen Metropole sehr hoch. Auf die Be­völkerung umgerechnet teilen sich 46 352 Menschen eine Filiale. Die erste deutsche Stadt taucht auf dem vierten Rang auf. Es ist nicht Berlin – wie man vermuten würde – sondern Düsseldorf. Acht Starbucks-Fi­lialen zählt die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen, eine für 72 125 Ein­wohner. Die französische Weltstadt Paris verfügt über 23 Starbucks, was in der Stadt an der Seine pro Filiale 91 304 Einwohner ergibt.
Auf den hinteren Rängen folgen Dublin (12 Lokale/93 333 Einwohner pro Filiale), Köln (7/141 395), Madrid (20/161 652), Wien (9/188 888), München (7/190 285), Berlin (15/258 000), Hamburg (6/289 000) und Kopenhagen (1/505 000). Helsinki, Lissabon, Oslo, Prag, Rom und Stockholm sind noch starbucksfrei. Wäre New York City ebenfalls in dieser Rangliste vertre­ten, würde die US-Stadt (186/43 763) hin­ter Zürich auf dem dritten Rang landen.
Weil am Central 2001 die erste Filiale auf kontinentaleuropäischem Boden eröff­net wurde, kommt Zürich für Starbucks eine spezielle Bedeutung zu. Nur einmal musste die Kette bisher einen Rückschlag hinnehmen und die Filiale in Altstetten schliessen. Auch nach der Eröffnung der zwei jüngsten Filialen will der US-Multi in Zürich weiter expandieren. (Tages Anzeiger vom 23.10.2007, bg)

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